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Bauwerksdiagnostik im Labor der IBOS GmbH

Die Anforderungen für Baustoffe und Gebäudehüllen werden immer umfangreicher und die sich daraus ergebenden komplexen Zusammenhänge der Bauphysik sind innerhalb der Bauwerksdiagnostik nur mit einem ganzheitlichen Analyseansatz erfassbar.

Ihr Ansprechpartner auf diesem Gebiet
Ihr Ansprechpartner Daniel Nützer
Dipl.-Ing. Daniel Nützer Fachbereichsleiter Instandhaltungsmanagement
Lennershofstraße 162 44801 Bochum

Denn die Basis für die Entscheidung einer Instandsetzungs- oder Oberflächenschutzmaßnahme sind die Aufnahme des bauseitigen Status und die Statusanalyse. Deren Befunde werden in der Bauwerksdiagnose dargestellt und bewertet. 

Die Ingenieure und Baustoffprüfer der IBOS GmbH beschreiben dabei für das untersuchte Bauobjekt Istzustände und definieren in Abstimmung mit dem Bauherrn entsprechend den Nutzungsvorgaben Sollzustände.

Haben Sie Fragen zur Bauwerksdiagnostik unseres Instituts?

Kontaktieren Sie uns, unsere qualifizierten Mitarbeiter stehen Ihnen stets mit fachmännischer Beratung zur Seite. 

Bohrkernentnahme
Bohrkernentnahme nach DIN EN 12504-1

Das Verhältnis des Größtkorns der Gesteinskörnung im Beton zum Bohrkerndurchmesser hat einen signifikanten Einfluss auf die gemessene Festigkeit, wenn Werte größer als etwa 1:3 erreicht werden.

Vor der Entscheidung zur Bohrung von Kernen werden die Ziele der Prüfung umfassend berücksichtigt.

Bohrkernentnahme - IBOS GmbH
Bohrmehlentnahme
Bohrmehlentnahme

Abhängig von der Zielvorgabe wird über eine Gesamttiefe oder gestaffelt über Tiefenabschnitte Bohrmehl entnommen.

Zur quantitativen Erfassung wird Bohrmehl während des Bohrvorgangs kontinuierlich abgesaugt.

Bohrmehlentnahme - IBOS GmbH
Betontechnologische Untersuchungen
Betontechnologische Untersuchungen

Messung der Betondeckung der Bewehrungsstähle:
Mithilfe eines elektronisch arbeitenden Messgerätes wird an den ausgewählten Messstellen die Betondeckung der Bewehrungsstähle zerstörungsfrei ermittelt.

Messung der Carbonatisierungstiefe im Beton:
An den Erfassungsstellen für die Betondeckung wird nach örtlichem Aufschlagen des Betons der Phenolphthaleintest durchgeführt.

Messung der Betondruckfestigkeit:
An den jeweiligen Erfassungsstellen wird die Betondruckfestigkeit mit Hilfe des Betonprüfhammers nach Schmidt (DIN EN 12504-2) ermittelt.

Zusammenhang:
Hintergrund dieser drei Untersuchungen ist die Abschätzung der Alterung des Stahlbetonteils in seiner, der atmosphärischen Freibewitterung ausgesetzten Randzone. Dazu werden die in situ erfassten technologischen Befunde zur Betondeckung der Bewehrungsstähle, zur Carbonatisierungstiefe des Betons und zur Betondruckfestigkeit statistisch aufgearbeitet und als jeweilige Stichproben in Histogrammen dargestellt. 

Aus der Kombination der Histogramme zur Betondeckung der Bewehrungsstähle und zur Carbonatisierungstiefe des Betons kann abgelesen werden, ob und gegebenenfalls welche Anteile der erfassten Bewehrungsstähle bereits im neutralisierten Bereich des Zementsteins liegen und somit Korrosionsbereitschaft angenommen haben, oder ob ein solcher Status noch nicht eingetreten ist. 

Hat die Carbonatisierung (physikalisch chemisch irreversibler Vorgang) die Bewehrung erreicht, ist die Alterungsphase mit der Aufhebung der Basizität des Zementsteins abgeschlossen.

Mit der Korrosionsbereitschaft beginnt an der Bewehrung die Phase des strukturellen Zerfalls mit der Folge von Betonschäden. Mit der Kenntnis der Betongüte, abgeleitet aus der gemessenen Druckfestigkeit, kann abgeschätzt werden, wie schnell die Carbonatisierung einen Abstand vor der Bewehrung überwinden und den Übergang Alterung/ struktureller Zerfall erreichen wird.

Betontechnologische Untersuchungen - IBOS GmbH
Potentialfeldmessung
Potentialfeldmessung

Die Potentialmessung (oft auch als Potentialfeldmessung bezeichnet) ist ein Verfahren zur Detektion von Bewehrungsstahlkorrosion an Stahlbetonbauwerken. Insbesondere Verkehrsbauwerke, wie etwa Parkhäuser, besitzen aufgrund des Einsatzes von Tausalz im Winterbetrieb ein erhöhtes Risiko der chloridinduzierten Bewehrungsstahlkorrosion. Mit Hilfe der Potentialmessung können die Bereiche mit aktiv korrodierender Bewehrung zerstörungsfrei lokalisiert und aufgezeigt werden. 

Bei der elektrochemischen Potentialmessung wird die Potentialdifferenz zwischen dem Bewehrungsstahl im Beton und einer auf der Betonoberfläche aufgesetzten Bezugselektrode ermittelt.

Ein gezieltes Versetzen der Elektrode kann zu einem beliebigen Raster der Prüffläche eingesetzt und damit größere Flächen untersucht werden. Die auf der Betonoberfläche messbaren Potentialwerte können Rückschlüsse auf das Potential und die Potentialverteilung der Stahlbetonbewehrung geben. 

Die Ergebnisse der Messung dienen, neben der Ortung korrosionsaktiver Bereiche, als Bestandsaufnahme über Umfang und Verteilung der korrosionsaktiven Bereiche, sowie der späteren Planung und Vorbereitung von Instandsetzungsmaßnahmen.

Potentialfeldmessung - IBOS GmbH
Infrarotaufnahmen
Infrarotaufnahmen nach dem Merkblatt B5 der DGZfP:

Anwendung aktiver und passiver Thermografie zur zerstörungsfreien Prüfung von Bauwerken und Bauwerksteilen.

+49 (0) 234 925671322